Ein Mensa-Podcast | Folge 34: Was tun, wenn mir mein Kind einfach zuviel wird?

Shownotes

Wenn alles zu viel wird - Hochsensibilität und Elternsein

In dieser Folge wird es emotional und sehr persönlich: Wir sprechen über das Leben mit Kindern und darüber, wie herausfordernd es für hochsensible Eltern sein kann, die intensive Gefühlswelt ihrer Kinder zu begleiten. Zu Gast ist Anja Wegner, Psychologin und Familiencoach, die uns spannende Einblicke in die besonderen Herausforderungen von hochsensiblen Eltern und deren Kinder gibt.

Gemeinsam sprechen wir darüber, warum Eltern sich in solchen Situationen häufig überfordert oder unverstanden fühlen und wie gesellschaftliche Vorstellungen von „guter Erziehung“ zusätzlichen Druck erzeugen können. Dabei geht es auch darum, die eigenen Bedürfnisse als Eltern nicht aus den Augen zu verlieren, denn wer ständig versucht, für alle anderen da zu sein, kommt selbst schnell an seine Grenzen.

Ein wichtiger Teil des Gesprächs ist der Umgang mit Stress und emotionaler Überforderung. Wir sprechen darüber, warum es völlig legitim sein kann, eine Pause zu brauchen, welche Rolle Selbstfürsorge und persönliche Grenzen spielen und wie kleine Strategien im Alltag helfen können, wieder etwas Ruhe in besonders intensive Situationen zu bringen.

Außerdem geht es um Kommunikation: Warum kann es helfen, Kindern die eigenen Bedürfnisse verständlich zu erklären? Und warum liegt die Verantwortung für die eigene emotionale Regulation letztlich bei den Erwachsenen und nicht bei den Kindern?

Wie immer geht es nicht darum, die eine perfekte Erziehungsmethode zu finden, sondern darum, unterschiedliche Bedürfnisse besser zu verstehen und einen Umgang damit zu finden, der für die ganze Familie funktioniert.

Unser Gast Anja Wegener ist erreichbar über:

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Hört rein und begleitet uns bei einem Gespräch über Hochsensibilität, Elternsein, Überforderung und die manchmal ziemlich schwierige Aufgabe, gleichzeitig für andere und für sich selbst da zu sein.

Transkript anzeigen

00:00:00: Jeden da sind wirklich toll, ne?

00:00:01: Also ich lieb meine Kinder und es wird dir auch alle drei wiederkriegen.

00:00:04: Aber dieses, das man auch darüber reden kann dass es halt mehrere Seiten hat.

00:00:08: Das ist ja natürlich heutzutage auch durch Social Media einfach immer mehr ein Thema, also es gibt einfach immermehr Accounts und Menschen die das auch benennen und die sagen, das gehört dazu, dass ich sagen darf als Mutter, also häufiger betrifft es die Mütter ausgründen.

00:00:23: Ich bin überfordert, es ist mir zu viel, ich bräuchte öfter eine Pause.

00:00:28: Echt?!

00:00:29: Ist es so?

00:00:29: Also, dass das häufiger die Mütter sind.

00:00:31: Nee, dass es mehrso formuliert wird.

00:00:33: Ich folge wahrscheinlich anderen Adressen auf Social Media.

00:00:37: Genau!

00:00:39: In meiner Bubble ist das durchaus.

00:00:41: Und ich finde es gut und wichtig, weil erst dann wenn ich's aussprechen darf.

00:00:45: Und wenn ich sagen darf, ich bräuchte an der Stelle mehr Unterstützung oder ... Ich hab halt hier Herausforderungen mit denen ich nicht alleine klarkommen.

00:00:51: Erst dann macht das ja die Tür auf für okay.

00:00:55: wie kann man dafür Unterstützung sorgen?

00:00:57: Oder welche Möglichkeiten gibt es denn für Mütter dass sie eben nicht so an die Grenzen geraten?

00:01:09: Hallo Lina!

00:01:11: Hallo Erwin.

00:01:13: Und hallo Anja?

00:01:17: Hallo Erwinn,

00:01:19: hallo

00:01:21: Lina.

00:01:23: Anja aus Dresden, Anja Wegender ein sehr willkommener Gast zu einem... Wirklich, wie ich finde interessanten und für uns auch in gewisser Weise neuen Thema.

00:01:34: Es geht nämlich um Eltern und Kinder.

00:01:36: Und zwar jetzt muss ich ein bisschen erzählen, wie es dazu gekommen ist.

00:01:40: zunächst mal zu Anja.

00:01:42: soweit Ich weiß sie ist dreifache Mutter Sie ist Psychologin und sie arbeitet auch als Familiencoach.

00:01:48: richtig Ich habe sie eingeladen oder wir haben dich eingeladen, weil im Laufe der letzten zwei Monate ploppte in einer SICK eine Special Interest Group die es bei Mensa gibt.

00:02:01: Ein Thema auf nämlich dass jemand dort geschrieben hat so sinngemäß diese permanente Reizüberflutung die ich bei meinen Kindern erlebe die bringt mich ständig quasi an den Rand.

00:02:13: und wie ist das eigentlich bei euch?

00:02:15: Es war in der SICK Hochsensibilität, da ging es dann eben darum auf einmal.

00:02:20: Kinder können auch ganz schön anstrengend sein.

00:02:22: Daraufhin meldeten sich erstaunlich viele Leute und erzählten von ihren Erlebnissen wie schwierig es ist, wie anstrendend dass sie ihre Auszeit brauchen das Kinder einfach mal zu viel werden usw.

00:02:35: Und es entwickelte sich eine ganz lebhafte Diskussion.

00:02:38: Ich hab dir dann so ein bisschen verfolgt und dann habe ich irgendwann gedacht, Mensch das wäre doch auch mein Thema über dass wir hier zusammen mit Hochbegabung reden müssen.

00:02:46: Weil es geht ja um hoch begabte Eltern, hochsensibler Eltern und im Zweifel auch um hochbegabe Kinder wobei Hochbegarbungen da gar nicht so das Kriterium ist.

00:02:57: Dann hast du anja dich gemeldet und hast gesagt ja lass uns mal reden Ja jetzt sitzen wir zusammen Und... Ich fang ganz einfach mal mit der Frage an.

00:03:06: Permanente Reizüberflutung?

00:03:09: Meine Kinder treiben mich zum Wahnsinn, also ich übertreibe jetzt...

00:03:14: Ja ist auch gar nicht immer eine Übertreibung!

00:03:18: Was sagst du dazu?

00:03:20: Du hast dich ja damals auch dazu gemeldet.

00:03:22: wie gesagt du bist dreifache Mutter kennst das Problem bis selbst glaube ich auch hoch sensibel und als Psychologin natürlich fachlich versiert und kannst uns die wir wenig oder gar keine Ahnung haben, was Kinder und Kinder Erziehung angeht.

00:03:37: Ein bisschen was dazu sagen?

00:03:39: Ja also... In erster Linie war es für mich ein persönliches Interesse.

00:03:43: Das ist irgendwann Ende der Zwanziger, also ich bin jetzt fast achtundvierzig, Ende der zwanziger überhaupt auf dieses Thema Hochsensibilität so gestoßen bin und da ganz viele Aha-Momente hatte, wie schreiben die über Milch?

00:03:54: Ach, ich bin nicht komisch!

00:03:55: So ach das kennen andere auch... Und das begegnet einem natürlich in der Elternschaft massiv.

00:04:00: Wobei's auch immer sagen würde Kinder zu haben is' auch ohne Hochs sensibilität herausfordernd und einstrengend.

00:04:06: Also auch Eltern, die nicht hochsensibel sind kommen natürlich an den dass sie sagen, das ist mir grad zu viel.

00:04:11: Die treiben mich in den Wahnsinn oder

00:04:13: so.".

00:04:13: Also es kann jedemso gehen!

00:04:15: Für mich persönlich ist gerade der Geräuschpegel ein krasses Ding.

00:04:19: Ich beschreibe das tatsächlich doch immer als körperliche Schmerzen und meine Kinder haben ganz schnell von mir den Spruch gelernt, mein Gehirn explodiert gleich... also ich hab mir das auch relativ zeitig erklärt.

00:04:30: Das ist mir zuviel, das hat nichts mit euch zu tun.

00:04:33: ihr dürft lebendig sein, ihr dürfte Kinder sein aber manchmal ist es für Und dann muss ich halt entweder um Rücksicht bitten oder die Situation verlassen.

00:04:42: Genau, also das ist vor allem so meine persönliche Betroffenheit an der Stelle.

00:04:46: Wie alt sind denn deine Kinder?

00:04:48: Die

00:04:48: sind jetzt sieben, zehn und zwölf.

00:04:51: Gutes Alter!

00:04:51: Ich habe einen Sohn, der inzwischen über dreißig ist aber ich kann mich lebhaft an diese Jahre erinnern.

00:05:00: Also zehn, zwölfe.

00:05:01: und wenn da die Pubertät so langsam losgeht... wo es dann richtig spannend wird und kann bestätigen, dass also man muss nicht hochsensibel sein um an seine Grenzen getrieben zu werden.

00:05:11: Und man muss auch nicht drei Kinder haben einer reicht um einen wirklichen.

00:05:15: Genau

00:05:16: das ist doch was ich auch tatsächlich niemandem absprechen will ne?

00:05:20: Also wir merken das schon krass.

00:05:21: jetzt haben wir aktuell nur zwei Kinder da.

00:05:23: ganz gelegentlich haben ja auch mal nur ein Kind.

00:05:26: da gucken wir uns immer an mein Mann und ich Krass, was das für ein Unterschied ist.

00:05:30: Tatsächlich war so die Reizsituation angeht aber natürlich auch dieses wie viel muss ich mich an welchen Stellen kümmern?

00:05:35: und trotzdem würde es auch immer sagen ja auch ein Kind kann fordernd sein Kinder sind ja auch total individuell.

00:05:40: nirgendwo wirklich.

00:05:42: welche da läuft ist relativ entspannt oder vermeintlich entspannt.

00:05:47: Aber auch eins berührt einen Ja oder trifft einen an inneren Punkten, die vielleicht irgendwie herausfordern sind.

00:05:54: Also von daher ist nicht so viel Streit und nicht zuviel Gekreische.

00:05:57: aber ich würde auch nie sagen ja mit einem ist doch immer easy also das so zu ranken oder zu werten.

00:06:04: Ich glaub, dass auch viel mehr

00:06:06: Aspekte

00:06:07: Elternschaft herausfordernd machen als nur eine Hochsensibilität.

00:06:10: Sicher!

00:06:11: Es ist halt ein Teil in dem Zusammenleben aber spielen ja die Mehrdinge mit rein.

00:06:15: Kannst du den Begriff Hochsensibilitet mal abgrenzen bzw was macht jemanden wirklich Hochsensible und wie prägt sich das im Zusammenhalt vielleicht auch

00:06:27: mit Kindern aus?

00:06:29: Aus fachlicher Sicht gar nicht so sehr untermauern, weil ich mich gar nicht aus Psychologen damit beschäftigt habe.

00:06:35: Sondern nur was betrifft mich persönlich oder inwieweit ist es für mich relevant?

00:06:39: Das Bild, das ich jetzt von Hochsensibilität hab', ist dass ein Mindestes eine meistens mehreren sensorischen Kanälen schlechter filtern kann, intensiver wahrnimmt als der Durchschnitt wobei die Zahlen, was so hoch Sensibilität angeht soweit ist, weiß gar nicht gering sind.

00:06:56: Also die Daten, wie viele Menschen man als hochsensibel einschätzt sind ja gar nicht mal so gering.

00:07:01: Es geht ja von zwanzig bis dreißig Prozent aus soweit ich das gerade weiß.

00:07:05: und

00:07:06: das, was am sofort anfällt ist Lärmempfindlichkeit.

00:07:10: Ja ich kann mich erinnern an eine Situation mal vor über zwanzig Jahren in einem alten Collegium wo eine Kollegin gesagt hat ja für mich es ist auch laut wenn der Zug einfährt im Bahnhof oder die Feuerwehr vorbei fährt und dann habe ich gedacht ja aber letztlich bin ich die Einzige die auf dem Bahnsteig steht und sich die Ohren zuhält oder irgendwann der Kreuzung steht und sie sich die ohren zu hält?

00:07:28: Ja laut ist das für alle oder lauter halt als so der Durchschnittsalltag aber so ein überwältigendes Gefühl dabei zu haben.

00:07:36: Das halte ich kaum aus oder das empfinde ich als Schmerz, das haben dann halt nicht alle so individuell wie.

00:07:42: der Mensch ist an der Stelle natürlich auch

00:07:45: und es gibt natürlich Extremfälle.

00:07:47: Ich finde es immer interessant wie das geschildert wird also wo Leute geringste Geräusche die sind nachts irgendwo beim Nachbarn hören Aus dem Schlafreißen und ähnliche Geschichten.

00:07:57: Und das sind dann schon extremerer Ausprägungen, aber das gibt es eben auch.

00:08:01: Wobei jetzt bei unserem Reden Hochsensibilität ist jetzt ein Ding... Aber was mich eigentlich so getriggert hat in diesen Stellungnahmen, das war dass sich da Eltern hinstellten und nicht jetzt eins zu eins aber im Grunde gesagt haben meine Kinder sind wahnsinnig anstrengend.

00:08:18: Und ich habe Probleme damit klarzukommen.

00:08:21: es ist ja ein bisschen auch ein Tabu weil Kinder sind immer das Tollste das Beste das Größte und man tut ja alles und macht alles und will sie fördern.

00:08:28: Man kriegt

00:08:29: ja so viel zurück.

00:08:32: Lina gut zu!

00:08:33: Das hast du alles noch vor dir.

00:08:35: Kinder sind wirklich toll, ne?

00:08:37: Also ich lieb meine Kinder und es wird ja auch alle drei wiederkriegen.

00:08:39: Aber dieses dass man auch darüber reden kann das ist halt mehrere Seiten hat.

00:08:44: Das ist natürlich heutzutage auch durch Social Media einfach immer mehr ein Thema.

00:08:48: also es gibt einfach immermehr Accounts und Menschen die das auch benennen und sie sagen das gehört dazu dass ich sagen darf als Mutter also häufiger betrifft es die Mütter ausgründen.

00:08:59: Ich bin überfordert Es ist mir zu viel ich bräuchte öfter eine Pause.

00:09:03: Echt

00:09:04: Ist es so?

00:09:05: Also, dass das häufiger die Mütter sind.

00:09:06: Nee, dass es mehrso formuliert wird.

00:09:09: Ich folge wahrscheinlich anderen Adressen auf Social Media.

00:09:12: Genau!

00:09:13: In meiner Bubble ist das durchaus.

00:09:17: Und ich finde es gut und wichtig, weil erst dann wenn ich's aussprechen darf.

00:09:21: Wenn ich sagen darf, ich bräuchte an der Stelle mehr Unterstützung oder ... Ich hab halt hier Herausforderungen mit denen ich nicht alleine klarkommen.

00:09:27: Erst dann macht das ja die Tür auf für okay.

00:09:31: wie kann man dafür Unterstützung sorgen?

00:09:32: Oder welche Möglichkeiten gibt es denn für Mütter dass sie eben nicht so an die Grenzen geraten?

00:09:37: Ja.

00:09:38: War unabhängig von Hochsensibilität oder nicht?

00:09:40: ne?

00:09:40: Das ist ja ein gesamtgesellschaftliches Problem was auch wieder viel wichtig ist.

00:09:44: Und welche Strategien gibt es da, ohne dem Kind zu signalisieren?

00:09:48: Es wäre zu viel.

00:09:49: Ich habe natürlich keine Ahnung.

00:09:51: Aber ich stelle mir das schon als schwer vor, dass man jungen Kindern die vielleicht noch nicht so alles mitkriegen erklärt, dass es nicht sie sind sondern dass man selbst halt auch Bedürfnisse hat.

00:10:01: Genau!

00:10:02: Ich sehe jetzt so zwei Hauptstrengen.

00:10:04: Das eine ist, tatsächlich das zu erklären und so sagen.

00:10:07: Es ist mir jetzt gerade zu viel oder zu laut.

00:10:09: Ist immer so konkret wie möglich.

00:10:11: So wie ich meinen Kindern halt sagt es tut mit den Ohren weh.

00:10:14: Also tatsächlich zu sagen, dass ist ne Sache die passiert in mir nimmt ja schon von den Schultern vom Kind.

00:10:19: Und den zweiten wichtigen Aspekt finde ich, dass man sich tatsächlich so oft wie möglich vorzeitig sozusagen rausnehmen kann.

00:10:27: Also bevor ich am Limit bin also wenn ich merke jetzt wird es gerade viel zu schauen habe ist grad die Möglichkeit an den anderen Elternteil abzugeben oder in der Situation, wo das Kind vielleicht sowieso entspannt spielt.

00:10:39: Oder irgendwie beschäftigt ist zu sagen okay ich sorg grad mal für mich und schau dass ich mich wieder ein bisschen reguliert kriege wenn ich merke mein Stresslevel ist eh schon relativ hoch was es ja auch einfach oft noch verstärkt zu sagen ne?

00:10:50: Ich gehe mal kurz in den anderen Raum und atme mal ein paar ruhige Atemzüge.

00:10:54: oder was mir zum Beispiel oft hilft ist mir irgendwas kaltes in Nacken zu legen so einen Kühlpett aus dem Tiefkühler oder so.

00:11:00: ja Mütter suchen dann auch gerne mal den Blick aufs Klo Was ich da vielleicht mal in Ruhe haben.

00:11:08: Auch nicht wenn die Kinder kleiner sind, aber es war ab sechs, sieben kann man dann auch mal Ruhe auf die Lette gehen?

00:11:14: Genau.

00:11:14: Aber gerade so dieses Erklären, je älter die Kinder werden, desto mehr hilft das halt auch ne?

00:11:18: Also im zweijährigen klar kann ich natürlich das sagen und dann muss aber auch einfach klar sein, dass können sie in dem Alter entwicklungsmäßig einfach ja trotzdem noch nicht gut trennen.

00:11:29: Aber Sie können zumindest anfangen zu lernen.

00:11:31: Mama hat Bedürfnisse achtet auf sich sorgt für ihre also für die Erfüllung ihrer eigenen bedürfnisse.

00:11:38: Das ist ja auch ein Prozess den fange ich gar nicht an wenn das Kind zehn ist sondern angepasst an das alte des kindes da immer wieder neues Gleichgewicht zu finden.

00:11:46: Zwischen jetzt sorg ich für mich, weil es für dich auch gerade passt kleines Kind oder jetzt sind halt deine Bedürfnisse gerade wichtiger und im besten Fall haben wir das als Erwachsener gelernt uns selber auch mal kurzzeitig zurückzustellen.

00:11:57: Uns erstmal um das Kind was halt einfach von uns abhängig ist zu kümmern und dann an anderer Stelle gebeten falls für uns zu sorgen und da aufzutanken.

00:12:05: Ich fand das so lustig.

00:12:06: du hast also lustiges übertrieben.

00:12:08: aber du hattest in einer Mail geschrieben Dass du deine Kinder fragst, wisst ihr was gleich mit mir passiert?

00:12:15: Und dass die dann quasi im Chor antworten.

00:12:17: Mamas Gehirn explodiert gleich!

00:12:20: Weil die das halt so oft von mir gehört hatten und ich sehe ihn aber auch an... Sie sind jetzt nicht mehr ganz klein, ne?

00:12:26: Ich seh ihn auch an.. Da ist ein gewisses Verständnis in Sinne von okay es ist jetzt Deins und es hat nichts damit zu tun, dass wir irgendwie falsch sind und wir müssen uns da jetzt nicht über die Maßen zurücknehmen.

00:12:37: Also natürlich sollen sie auch Rücksicht lernen, unabhängig von Hochsensibilität sollen sie das ja.

00:12:42: Also die sollen auch nicht im Hausflur rumbrüllen wenn es halt noch zehn andere Parteien im Haus gibt.

00:12:47: Das ist ja klar!

00:12:48: Ja aber das ist ja normales also normales wir wachsen gemeinsam.

00:12:52: Ja ich fand den Dialog so schön dass die schon die Antwort kennen und es kriegt dann auch ein bisschen was spielerisches.

00:13:00: Ja das sage ich auch immer mit einem Schmunzeln irgendwie Also in Situationen, wo es wirklich für mich drüber ist.

00:13:05: Wo ich merke okay da hab' ich irgendeinen Punkt verpasst und kann mich selber nicht mehr gut regulieren.

00:13:09: Es passiert halt einfach auch dann würde ich das wahrscheinlich nicht mehr auf die Reihe kriegen sondern dann ja klar schreihe ich auch mal aber dann ist es irgendwie nicht mehr so sachlich.

00:13:20: sagen

00:13:20: muss man.

00:13:21: Also ich kann mich noch gut erinnern, meine Mutter hat zum Beispiel auch mal einen Plärrer losgelassen.

00:13:25: Das gehört ja einfach dazu.

00:13:26: Ja und nicht hören ist ein anderes Thema?

00:13:30: Dass Eltern einfach an Punkte kommen wo sie auch mal überfordert sind und wo man auch mal plärt oder schreibt... Also es lässt sich einfach auch nicht vermeiden, muss man mal ganz ehrlich sagen.

00:13:40: Wichtig finde ich halt Angerstelle, achten wir für uns sehr drauf mein Mann und ich.

00:13:44: aber das ist auch das was ich in meiner Arbeit versuche ja mit den Leuten zu erarbeiten dass wir die Verantwortung bei uns behalten.

00:13:52: Das ist für mich schaue okay warum bin ich denn an der Stelle ausgerastet oder warum bin Ich nicht mehr in der Lage gewesen das jetzt irgendwie in Ruhe zu sagen oder die Situation in Ruher zu klären?

00:14:01: Also wenn ich schreihe, das ist ja quasi so eine Notreaktion meines Nervensystems.

00:14:05: Wenn ich es nicht mehr anders hinkriege und dann ist es halt wichtig zu gucken okay was hat mich denn in diese Überforderung gebracht?

00:14:11: Und das kann halt alles möglich sein!

00:14:12: Das kann auch sein ein Ja ich habe zwei Stunden lang war jetzt völlig überreizt und hab für mich meine eigene Grenze nicht vorher wahrgenommen oder hab sie vielleicht wahrgenommen und bin trotzdem drüber gegangen und dann sind meine Kapazitäten halt irgendwie erschöpft.

00:14:26: Zum Beispiel.

00:14:27: Ja, und es gibt ja auch einfach Leute die eher cholerisch sind und schneller explodieren was natürlich trotzdem nicht gut ist.

00:14:34: Genau!

00:14:35: Ich finde das ist nie eine Entschuldigung oder eine Rechtfertigung im Sinne von ich bin halt so... muss das Kind halt mit klarkommen.

00:14:43: Natürlich sind Menschen oder haben Menschen unterschiedliche Persönlichkeiten und manche kriegen das halt hin, sind tendenziell vielleicht ein bisschen sanfter und ruhiger und andere eben nicht.

00:14:52: aber in dem Moment wo ich auch nur über Forderungen heraus in kind was ja abhängig ist von mir und für dass sich verantwortlich bin und wo es ja auch ein krasses Machtgefälle gibt Wo ich das anschreihe ist halt ein Ja so bin ich halt aus meiner Sicht nie okay.

00:15:06: Nee ist ein Nogo absolut

00:15:08: Passiert?

00:15:08: Aber sollte halt nicht gehakt werden, ist halt so.

00:15:12: Ja.

00:15:13: Ich habe mal eine kleine provokante Frage jetzt!

00:15:15: Okay...

00:15:17: Warum soll denn Schreien nicht mehr erlaubt sein und auch zum Beispiel ein machtquäliger natürliches Kind von mir abhängig?

00:15:23: Ich mache ja auch viel mehr als das Kind.

00:15:25: Und es liegt ja auch nicht immer daran, dass... Also meine Mutter zum Beispiel lag nicht immer darin, dass sie nicht ihre Gefühle im Griff hatte.

00:15:30: Sondern ich habe einfach komplett über die Stränge geschlagen.

00:15:33: und es ist dann nicht auch schreien so ein Zeichen von Grenzenaufzeigen klar emotional und das sollte nicht zu oft vorkommen.

00:15:39: aber ich sehe das irgendwie nicht so kritisch.

00:15:42: Kein Kind trägt einen schweren Schaden für sein Leben vor sich wenn es mal angeschrieben wird.

00:15:49: Ich kann Grenzen auch setzen ohne Schrein.

00:15:52: Ich kann klar kommunizieren, ich kann klar sagen hier ist Stopp, ohne dass ich schreihe.

00:15:56: Schreien is schon ne Form von Gewalt!

00:15:59: Ist verbale Gewalt.

00:16:01: Ich nehme dann auch gerne so den Vergleich her... also jetzt bin ich selbstständig na?

00:16:06: Aber wenn mich ein Chef oder einen Chefin anschreien würde, würde ich persönlich ja auch nicht sagen Ja war vielleicht mal dran, ist schonmal okay.

00:16:14: Also es wäre für mich immer eine Form eher eine Form von Gewalt.

00:16:19: Da ist ne Grenze überschritten und ich finde, da muss man halt gucken warum das passiert.

00:16:23: Genau!

00:16:23: Das kann auch wenn ein Kind über die Strenge schlägt, gerade gesagt, wobei da auch noch die Frage ist was genau heißt es denn?

00:16:30: Also da haben nämlich auch viele Eltern tatsächlich ganz schön krasse Erwartungen an ihre Kinder.

00:16:34: mit welchem Recht steht es mir denn zu dann festzulegen bis hierhin ist es okay und ab hier nicht mehr und jetzt wäre Schreien ne legitime Reaktion.

00:16:45: Also ganz häufig glauben wir das ja, Wir sind die Erwachsenen und natürlich haben wir viel mehr Lebenserfahrung.

00:16:49: Und haben viele gesellschaftliche Normen verinnerlicht.

00:16:53: Ich schrei halt nicht im Haus rum und ihr schreit bedauern ich im Hausrum in besten Fall aus Rücksicht auf die Nachbarn.

00:16:59: aber ganz häufig ist eben dieses... Das ist auch das was ich einfach am Alltag beobachte im Supermarkt, im Schwimmbad oder so wo es denkt krass, was ihr eigentlich erwartet von den Kindern und welches normale aus meiner Sicht normale kindliche Verhalten da irgendwie bestraft wird.

00:17:18: Also klar kann ich als Eltern entscheiden das Verhalten ist nicht okay.

00:17:22: hier hast du Jugendliche über die Strenge geschlagen?

00:17:24: Aus denen und den Gründen also aus meiner Sicht verletzt diese Werte oder aus unserer Sicht ist es halt aus denen und dem gründen ist ok aber schreien ist nicht automatisch eine legitime Antwort.

00:17:36: Ich glaube so aus meiner Erfahrung auch, es ist ein No-Go.

00:17:39: Aber das passiert natürlich nicht weil ja sehr so ganz sachlich.

00:17:43: also hier ist eine Grenze überstritten und deswegen schreihe ich jetzt mal los sondern

00:17:48: klar

00:17:49: Das ist ja ein emotionales Ding dass passiert ja aus dem Bauchhaus und man explodiert einfach und das passiert halt.

00:17:58: Auch nach meiner eben nicht fachlichen Erfahrung ist es halt so, dass entscheidend ist, dass man dann anschließend wieder die Kurve kriegt.

00:18:04: Das betrifft übrigens nicht nur Kinder das betriffte auch hier Partnerschaften und so weiter.

00:18:09: also wenn man merkt da ist was schief gelaufen man muss halt in der Lage sein das irgendwie wieder einzufangen womit auch immer.

00:18:16: Und ich kann auch noch sagen was Kinder angeht auch durch meine Erfahrungen Dass Kinder halt umfassbar nervig sein kann.

00:18:25: Ich sage nur mal so eine klassische Situation, Supermarkt an der Kasse, Kind will irgendwas und die Situation rastet völlig aus und schmeißt sich auf dem Boden und schreit einfach nur unkontrolliert rum, reagiert auf gar nichts mehr.

00:18:37: Hat glaube ich jeder schon mal erlebt und jeder denkt was ist da?

00:18:40: Und ich habe es selber auch erlebt!

00:18:43: Da hilft kein Reden, da hilft kein Gar nichts.

00:18:45: Da hilft nur noch irgendwie rauszerren und irgendwie aus der Situation kommen

00:18:50: Im besten Fall nicht zähren, sondern so sanft wie möglich aus der Situation.

00:18:55: Ja aber du weißt was ich meine?

00:18:57: Dass Kinder solche Situationen, die verlieren ja auch Selbstseekontrolle.

00:19:01: Die machen das ja nicht bewusst, sondern die geraten da rein und finden nicht mehr raus.

00:19:06: Genau!

00:19:07: Komplette Überforderung.

00:19:08: Ist kompletter Meltdown.

00:19:10: und dann steht man wirklich als Elternteil daneben und mögst noch ein Dutzend Eltern, die einem vorwurfsvoll angucken und eine Kassiererin, die genervt mit den Augen rollt und du denkst nur ach du lieber Himmel das hat mir heute gerade noch gefehlt.

00:19:23: Das ist ja eigentlich das Paradoxe ne?

00:19:25: Du sagst grad das kennt eigentlich jeder!

00:19:27: Und trotzdem wenn man so eine Mutter dann sieht, steht man davor nicht was eine komische Mutter.

00:19:31: Genau

00:19:32: Ja

00:19:34: tatsächlich jetzt nicht mehr, weil es ein bisschen weiß wie Kinder in welchem Alter entwickelt sind.

00:19:39: Aber jeder kennt das von den eigenen Kindern.

00:19:41: und trotzdem gibt's dann super viele bewertende Blicke-Kommentare.

00:19:45: also ich habe es auch schon erlebt da war meine Jüngste so vier oder so.

00:19:49: Dann haben sich irgendwelche Erwachsenen angemast dir irgendwas zu erzählen wegen der Weihnachtsmann kommt.

00:19:57: Geht einfach lasst uns einfach in Ruhe wir machen das ja schon zu zweit.

00:20:01: genau was da halt schwierig ist, an der Stelle ist dieses jetzt guckenaller und dass uns das meistens nicht egal ist.

00:20:08: Das haben wir je aufgeräumte ich mit meinen inneren Themen bin desto egaler wird mir das.

00:20:13: also das habe ich tatsächlich dort dann auch gehabt.

00:20:15: natürlich guckt man da liegt ein kind auf dem boden im einkaufszentrum und bult.

00:20:19: also natürlich guckt man dahin er wird ja einfach hoch die Aufmerksamkeit gezogen ist ja laut genug.

00:20:25: auch das ist ja gut den blick mal kurz zu werfen.

00:20:28: So wird hier grad im Kind geschlagen.

00:20:31: Und für mich ist es mittlerweile okay, ich kann dann bei mir und beim Kind sein.

00:20:35: Ich kann mitfühlen, du bist hier total überfordert, du wirst klein, dein Großchen schaltet gerade ab und so weil das nicht funktioniert wie du gedacht hast.

00:20:45: und ich kann jetzt die Erwachsene sein, die reguliert bleibt und dir diesen sicheren Rahmen irgendwie schafft und versucht dich kurz zu regulieren oder zu ko-regulieren.

00:20:54: aber das gelingt ja vielen Eltern noch nicht.

00:20:56: Also wenn wir so geprägt sind mit Fall nicht auf, benimm dich ordentlich.

00:21:04: Es wird mich rumgeschrien.

00:21:05: Wut durfte ja einfach für den Großteil der heutigen Erwachsenengeneration nicht sein.

00:21:11: und wenn ich das irgendwann mal als Kind so gelernt habe und so verinnerlicht habe dann ist eigentlich völlig logisch dass sich dann, wenn meinem Kind das passiert oder mir mit meinem Kind, dass ich da überhaupt keine Handhabe dafür habe.

00:21:22: Dass es nicht weiß.

00:21:23: wie gehe ich damit um?

00:21:24: Wie kommen wir denn aus dieser Situation jetzt

00:21:26: raus?".

00:21:27: Und das ist auch alles unabhängig von Hochsensibilität.

00:21:29: Kleine Kinder entwickeln sich so und so und da gehört das einfach dazu, dass die von ihren Ecken Gefühlen überfordert sind und wir Erwachsen haben's häufig nicht gelernt darin einen gesunden Umgang damit zu haben.

00:21:41: Es ist auch unabhängig von Hochbegabungen nämlich an, ne?

00:21:43: Ja komplett!

00:21:45: Also das passiert hoch begabten Eltern genauso nicht hochbegabten.

00:21:50: Ja, und bei den Kindern auch?

00:21:52: Also unabhängig davon ob die Kinder hoch begabt sind.

00:21:56: weil jetzt um das auf Mensa zurück zu bringen also bisher im Zusammenhang mit Kindern ist uns halt immer wieder zum Beispiel das Problem mein Kind ist hoch begrabt und wird an der Schule falsch behandelt oder so.

00:22:09: aber das hier ist ja eine ganz eine ganz andere emotionale Geschichte, wo nicht nur das Kind im Mittelpunkt steht sondern auch die überforderten Eltern einfach mal sagen können also ich muss mal raus.

00:22:24: Ich gehe mal Fahrrad fahren

00:22:25: oder so.

00:22:26: In manchen Situationen geht es halt wenn wir zu Hause sind und irgendwie geht's hier grad hoch her Und einer kommt gar nicht mehr klar.

00:22:33: Was ja auch nicht nur davon abhängig ist, wie ist denn der Tag mit den Kindern bis dahin gelaufen?

00:22:37: Sondern was waren auf Arbeit los?

00:22:39: Wie kommen sie überhaupt nach Hause?

00:22:41: Für mich ist aktuell diese Hitze ein krasses Ding.

00:22:44: Das schafft mich so.

00:22:46: Ich habe da echt viel weniger Kapazität und Spielraum in meinem Nervensystem für Geduld und die Kinder.

00:22:52: Also das spielen ja einfach nach anderen Dingen mit rein.

00:22:54: Und dann, wenn ich zu Hause die Möglichkeit habe mich mit meinem Partner oder Partnerin abzusprechen und zu sagen Ich brauche hier gerade mal irgendwie eine halbe Stunde und ich gehe mal raus Wenn das nicht immer nur einseitig ist?

00:23:05: Genau!

00:23:06: Dann ist es ja in erstmal gesunder Umgang zu sagen Das ist die Lösung, die wir jetzt akut für uns finden.

00:23:12: Im Supermarkt kann ich halt nicht mein Kind liegen lassen.

00:23:14: also da muss sich einfach gucken dass ich In der Elternrolle bleibe und sage mich spült es jetzt hier nicht mit weg.

00:23:21: Ich bin jetzt die, der sicherer Hafen für mein Kind ist.

00:23:23: Und ich manövrier uns hier durch diese Situation durch bis wir irgendwann wieder raus sind und alle ein bisschen beruhigen konnten.

00:23:31: Da kann ich halt nicht... Dieses Ich gehe ist ja quasi eine Flucht!

00:23:34: Ich verlasse die Situation weil ich überfordert bin.

00:23:36: Ja.

00:23:37: Das kann ich im Supermarkt nicht machen wo mein Kind noch viel überforderter ist und noch viel hilfloser als ich als Erwachsener.

00:23:43: Das wäre eine krasse Maßnahme im Supermarkt zu sagen.

00:23:46: Ich lass dich mal hier...

00:23:48: Auch das hört man ja regelmäßig, wirklich!

00:23:50: Wenn du nicht so funktionierst?

00:23:52: Also vielleicht nicht in der Mut an... Na doch eigentlich auch wenn Kinder weinen diese typischen dann geh ich ohne dich Dann bleibst du halt hier.

00:23:59: Ja, ja stimmt

00:24:01: Wir als Erwachsener wissen natürlich dass das Elternteil das nicht machen würde.

00:24:05: ist es halt meine Verantwortung als Erwachsener dass sich da nicht um die Ecke gehe?

00:24:08: weil dann liegt das Kind da überfordert alleine und glaubt, die Eltern sind weg.

00:24:13: Ach so?

00:24:14: Ja!

00:24:15: Und die lassen mich hier alleine... Das

00:24:16: haben wir noch nie gehört, das ist schon krass.

00:24:18: Ja, das is natürlich auch nicht regel aber es ist auch nicht völlig unüblich.

00:24:23: Okay.

00:24:24: Das is für mich absoluten Urgau.

00:24:26: Also da sind für mich alle Grenzen überschritten, das Kind in so einer Situation zu bringen, die sich für das Kind massiv bedrohlich anfühlt.

00:24:33: Und ja irgendwo ist also...

00:24:34: Genau, genau Wir als Erwachsene wissen, die Mutter geht jetzt nicht nach Hause Und die Mutter weiß, natürlich lass ich meinen Kind nicht hier alleine.

00:24:42: Aber schon allein damit zu drohen ist halt eine krasse Maßnahme.

00:24:45: Das

00:24:46: stimmt!

00:24:47: Aber da sind wir jetzt natürlich an dem extremeren Ende angekommen?

00:24:51: Ja, natürlich.

00:24:52: Frage an Lina.

00:24:53: Du so.

00:24:54: Zwanzig Jahre Kinder los...

00:24:58: Was ist die Frage?

00:25:00: Will ich noch welche?

00:25:03: Zum Beispiel Ich habe mich nicht getraut das so zu formulieren

00:25:07: Das ist jetzt wirklich die Frage.

00:25:09: Nein, das ist nein!

00:25:11: Aber findest du das erschreckend?

00:25:13: wenn also hier zwei ältere so Geschichten hier austauschen?

00:25:18: Nein... Also erstens mal, ich weiß nicht wie ich selber war und zweitens mal Ich hab auch Gebaby-Sitted ein bisschen kenn'nich's auch.

00:25:26: Ich habe also einen Geschwisterpaar lange Gebaby Sitted von so zwei und vier bis vier und sechs oder so Und die auch immer zusammen gehabt, also ich habe auch oft überfordert.

00:25:37: Deshalb, ich kann das schon in gewisser Weise nachvollziehen.

00:25:40: Und natürlich beschäftigt mich das auch und gerade noch mal als Frau ... Ich glaube Anja da weißt du mehr Bescheid mit diesen... Ich habe auch gerade daran gedacht, als du gemeint hast Mütter sind öfter davon getroffen von diesem Double-Birdening dass halt Frauen und Männer beide zur Arbeit gehen und beide keine Ahnung, fünfzig Stunden Woche haben aber die Frau dann halt die ist, die noch die Arzttermine machen muss, die Lehrergespräche machen muss Essen machen muss.

00:26:03: also es nicht in allen Beziehungen so.

00:26:05: Aber ja schon noch öfter mal.

00:26:07: und klar stelle ich mir da auch die Frage so, oh mein Gott wie mache ich das?

00:26:12: Und ich finde auch ja.

00:26:16: Anja hebt die Hand bitte!

00:26:18: Ja genau also wenn du es jetzt schon auf dem Schirm hast dass das ein gesellschaftliches Problem ist dann glaube ich dass du da gar nicht erst reinrutschen würdest weil sich das auch schon in der Partnerschaft zeigt.

00:26:30: Ohne Kinder, wie gleich verteilt kümmern wir uns zum Beispiel im Haushalt um Einkauf und Kochen oder so?

00:26:36: Das ist schon häufig so dass es mit Kindern noch mal ein bisschen mehr auseinander drüftet.

00:26:40: aber das ist ja kein Status quo den ich nicht verändern kann.

00:26:43: Ja.

00:26:44: Es ist natürlich gesellschaftlich sehr geprägt und sehr ungerecht verteilt.

00:26:49: häufig ist auch immer mehr Thema, so diese Mental Load, Emotional Load.

00:26:55: Themen kommen ja auch immer in der Gesellschaft an und dann ist es wenn's der Mann nicht von alleine wahrnimmt und sieht halt auch Aufgabe der Frau.

00:27:05: was natürlich auch wieder doof ist, weil es ist Wiederaufgabe der Frau.

00:27:07: Aber

00:27:08: am Ende zu sagen du guck mal ich nehme hier ein Ungleichsgewicht wahr eins mit dem es mir nicht gut geht wie löst man das miteinander?

00:27:15: Wie kann man das anders verteilen?

00:27:17: und da helfen manchmal tatsächlich Listen gibt's auch im Internet und dann kreuzt man an muss ich halt immer mal zusammensetzen.

00:27:23: Und dann muss man einfach gucken wie bewusst und wie bereit ist der Partner sich auf diese Gespräche und auf diese Themen einzulassen.

00:27:30: Ich finde sagt auch viel über Beziehungsqualität aus.

00:27:33: Wie wichtig ist es dem Partner, dass ich als Frau nicht mehr belastet bin als er und nicht überfordert bin?

00:27:40: Sondern dass wir da eine gute gemeinsame Partnerschaft und auch Elternschaft hinkriegen.

00:27:45: Die halt für beide gut funktionieren!

00:27:46: Und wie ist das aus eurer Sicht von Kinderseite heraus?

00:27:50: Weil zum Beispiel Tim, also mein Bruder und ich immer wenn was war bis wir vierzehn waren, Mama, Mama... Also auch umgekehrt.

00:27:59: oder ist denkst du, dass es einfach antrainiert dadurch, dass Mama das halt die ersten Jahre des Lebens macht?

00:28:04: Dass man als Kind dann denkt, Mama macht's immer.

00:28:07: Ich

00:28:07: glaube, es ist ein Mix aus beiden.

00:28:08: In der Regel war bei uns so ... ich hab sehr lange gestillt zum Beispiel, da is man eher die primäre Bezugspersonen und häufiger ansprechbar.

00:28:19: Das spielt aber auch schon rein, wenn der Mann dann da ist... Wie viel steckt der in die Beziehung zu den Kindern?

00:28:26: Wie gut kann er auch mit Situationen umgehen, wenn die Kinder, also gerade wenn sie halt relativ klein sind.

00:28:30: Natürlich erst mal am Anfang nach Mama weinen zum Beispiel oder wenn die Väter dann anfangen die Kinder ins Bett zu bringen... Die Kinder halt erstmal signalisieren sich will aber lieber Mama haben und so.

00:28:41: Bin ich als Vater dann selbstsicher und stabil genug, um da zu bleiben, um zu sagen guck ma!

00:28:47: Ich bin dein Papa und wir kriegen das auch miteinander hin Und Mama hat jetzt Pause.

00:28:51: Es gibt einfach viele Geschichten, dass die Väter dann sagen, er will ja nur zu dir.

00:28:54: Und dann ist es Aufgabe des Vaters für eine gute Beziehung zu dem Kind zu sorgen was im Alltag auch häufig ist.

00:29:02: und da naja das ist jetzt ne Theorie hier ohne das ist viel gründwerker eher aus meinem persönlichen Bauch heraus.

00:29:08: Dass auch dieses Hochsensibler, zumindest empfinde ich das für mich sehr stark so sich an diesen emotionalen Themen sehr widerspiegelt.

00:29:16: Das ist ganz anders mit den Kindern Mitfühle.

00:29:19: Das es viel häufiger quasi unter die Oberfläche gucken kann und wahrnehmen kann, worum geht's denn hier eigentlich?

00:29:26: Und dann halt auch ja anders reagieren kann auf die Kinder als es jetzt mein Mann zum Beispiel tun würde.

00:29:30: Das isch auch eher Anspringer also wenn irgendwas iss!

00:29:34: Irgendwas, ne?

00:29:35: Das ist dann eher von mir aus auch da bin.

00:29:38: Oder wenn die mal rufen, dann reagier ich halt relativ schnell, während es an mein Mann manchmal so ein bisschen vorbeigeht oder das Gefühl hat ... Es aktiviert ihn nicht so schnell wie mich!

00:29:48: Der Klassiker

00:29:49: Und paralleles Beispiel ist auch dass, wenn ich die Kinder aus dem Kindergarten geholt habe, ich hatte immer irgendwie Snacks dabei und dann haben sie mich natürlich kaum, dass wir zum Tor raus sind, auch gefragt, hast du was zu

00:30:00: essen?!

00:30:00: Und mein Mann hat halt nie welche mitgenommen.

00:30:02: Da hat gesagt, die fragen mich auch nicht.

00:30:04: Ja klar, weil sie wissen du hast nix dabei und wenn sie das im Alltag auch so erleben dass man als Mutter eher reagiert ja klar logisch gehen Sie den kürzeren Weg und dann genau da muss entweder der Vater sich halt auch wahrnehmen und sagen hier ich kümmere mich oder die Mutter auch manchmal.

00:30:24: Dazu muss man's aber bewusst haben, ne?

00:30:26: Oft passiert es ja in so vielen kleinen Situationen im Alltag, die so nebenherlaufen, so automatisiert auch... Also wenn die Kinder ... Ich bin mir zwei Taschen beladen und die Kinder stehen vor mir und wollen mir noch irgendwas in die Hand drücken, laufen dafür an mein Mann vorbei und denke ich sag auch schon manchmal ihr habt einen Vater benutzt, ein bisschen im Spaß.

00:30:44: Ja da muss man in Bewusstsein dafür haben und achtern bleiben um da entsprechend intervenieren zu können.

00:30:50: Ich kann das bestätigen, auch wenn ich mir Anmaße zu den Väter zugehören die sich da gekümmert haben mit ins Bett bringen und so.

00:30:58: Aber wenn es ernst wurde bei erster Anlaufstation immer Mama.

00:31:02: Das ist auch so geblieben und ist auch okay.

00:31:06: Und ansonsten habe ich meine Anliner gerichtet.

00:31:09: Kann ich nur sagen Augen auf!

00:31:10: Bei der Partnerwahl

00:31:14: ja.

00:31:14: Naja und trotzdem wird's manchmal erst sichtbar wenn diese Situation sich dann so entwickelt.

00:31:18: Ja

00:31:19: ist ja klar

00:31:20: die Kinder dann da sind.

00:31:21: Auch für uns als Frauen ist das einfach nicht wirklich absehbar, was bringt denn das bitzig?

00:31:26: Also Eltern zu werden.

00:31:29: Das Leben ist bunt und unberechenbar!

00:31:33: Ich möchte übrigens nochmal ergänzen, dass auch mein Mann ein sehr engagierter Vater ist... Und trotzdem gibt es ja so ein bisschen dieses Ungleichsgewicht.

00:31:42: Ja klar, ich habe schon wieder einen kleinen Blick auf die Uhr Und eigentlich wollte ich noch über leinerziehende Frauen reden, aber da spannen wir uns mal.

00:31:50: Weil wir sind uns ja einig darüber dass es da nochmal gebalter auftritt weil die können halt schlechter ausweichen ist klar.

00:31:57: Aber was sich von dir noch gerne wissen wollte, weil wir uns bisher nicht kannten du bist ja auch bei Mensa einfach so zwei drei Sätze Wie bist du dazu gekommen?

00:32:07: Was sind deine Erfahrungen bisher?

00:32:10: Wie ist es so als Mensanerin?

00:32:13: Ich bin bei Mensa seit... ...zwei-tausend.

00:32:17: Ach, also so das Thema Hochbegabung jetzt nicht unbedingt mit der Begrifflichkeit aber zu merken ja du denkst schon oft schneller als andere und ich sag mal in Anfangs sein richtiger als andere Das war mir dann nicht ganz neu in dem Moment.

00:32:31: Ja Und Auslöser damals danach zu suchen und den Test zu machen war das Ende meiner früheren Beziehungen.

00:32:38: Ich war relativ neu in ... also Pyrna, das ist hier so gestoppt kurz hinter Dresden.

00:32:42: Und es war ein bisschen wie lerne ich denn hier Leute kennen?

00:32:45: Wo kann ich den hingehen?

00:32:47: Ah okay!

00:32:48: Und dann hab ich gedacht, weil ich das natürlich auch aus meinem Alltag kenne.

00:32:51: Dass mit anderen Menschen, die halt Intelligenz sind, sich ganz andere Gespräche führen lassen nicht unbedingt jetzt besser oder schlechter aber auf eine Art und Weise, die mir sehr gut getan hat häufig.

00:33:00: Dann bin ich angemeldet zu den Tests und bin dann dahin gegangen und bin zum Stammtisch gegangen.

00:33:05: Da bin ich ganz regelmäßig zur Stamm-Tischen gegangen.

00:33:07: Hab mein zukünftiger Mitbewohner bei Mensa kennengelernt in dem ich nach Dresden ... in die WG gezogen bin eine Zeit lang.

00:33:15: Der hat mich auch in das Studium der Psychologie quasi reingekwatscht, also Benergotherapeutin vom ersten Beruf und das war dann so ein bisschen dieses Potenzial- und studier doch noch und so.

00:33:25: Weißt du wieso gerade an dem Punkt war wo ich dachte?

00:33:27: Ich brauch mal wieder ne Veränderung immer wieder was Neues.

00:33:29: War zu derzeit relativ aktiv hab auch hier Wanderungen der Sächsischen Schweiz immer organisiert.

00:33:34: Hab an vielen Dingen teilgenommen Spieleabende umso Und habe halt genau diese Erfahrung gemacht.

00:33:39: Du machst Witze und der andere versteht sie Resultiv gründigere oder so hinten rum, das war eine schöne Ergänzung einfach zu sonstigen Freundschaften.

00:33:48: Und genau ja.

00:33:49: und dann habe ich mein Mann kennengelernt.

00:33:51: und jetzt mit Familie ist es schon deutlich reduzierter.

00:33:55: meine Aktivität im Verein also ich gehe gefühlt noch einmal zum Stammtisch wenn überhaupt durch arbeitet alles Die Kinder haben Termine und Sport, um dieses und jenes eh recht reduziert.

00:34:06: Und klar versuchen wir einerseits darauf zu achten, dass wir auch unsere eigenen Hobbys noch haben und nicht nur Eltern sind.

00:34:12: Und trotzdem überlegst mir das dann schon zweimal.

00:34:16: Nämlich diesen Termin jetzt noch wahr, gehe ich da noch hin oder nicht?

00:34:19: Ja also aktuell bin es relativ inaktiv.

00:34:21: muss

00:34:22: man sich nicht für entschuldigen

00:34:23: völlig okay.

00:34:24: Es war auch keine Entschuldigung.

00:34:26: Klang so ein bisschen nach Rechtfertigung.

00:34:28: Wolltest nicht sein

00:34:29: schon klar.

00:34:30: Hast du noch Fragen, Lina?

00:34:32: Nee.

00:34:32: Danke!

00:34:36: Aber ich gehe nicht ängstlich aus dem Gespräch zumindest was schon mal gut

00:34:40: ist.

00:34:40: Ja das wollte ich auch vorhin noch sagen wenn man eine Pro-Kontra-Liste da rein faktisch erstellen würde die Kontraliste lieber keine Kinder wäre immer länger.

00:34:50: Ah ja Leine monetär.

00:34:52: Ja zum Beispiel und je mehr Kinder.

00:34:54: also wir merken es.

00:34:55: ja ich finde dass so ein Bauchgefühl zu einer Bauchentscheidung.

00:34:58: bin.

00:34:58: ich jemand der Kinder möchte Möchte ich ein Kind, für uns war relativ zeitlich klar drei.

00:35:04: Also das war im Gefühl einfach, ne?

00:35:06: Das war kein.

00:35:08: wir wegen jetzt ab wollen wir noch ein drittes oder nicht sondern es waren Jetzt die Entscheidung zu treffen.

00:35:12: Wir lassen es bei zwei fühlt sich einfach falsch an ja und man muss einfach ein bisschen Bewusstsein haben dafür dass es herausfordernd wird Dafür dass man das Leben schon ein Stück weit verändert.

00:35:21: also Es ist einfach so dass wir dem aber auch nicht ausgediefert sind.

00:35:26: Also wenn ich merke an manchen Punkten, hier geht es mir oder uns als Familie nicht gut, das sich immer Möglichkeiten habe heute mit Internet und allem halt erst recht mir Unterstützung zu suchen und mit Überforderungen oder so, halt nicht die nächsten fünfzehn Jahre leben

00:35:40: muss.".

00:35:41: Das ist ein gutes Schlusswort!

00:35:42: Es

00:35:42: ist auch schön.

00:35:43: Kinder also die Fetzen, also andere zumindest Fetzen sehr... Wir würden das bei aller Belastung und bei allen, ja es ist oft anstrengend.

00:35:52: Würden wir das immer wieder so entscheiden?

00:35:54: Kinder sind total gut.

00:35:57: Total gut!

00:35:57: Und ich glaube... Es gibt nicht viele die im Nachhinein sagen würden wenn ich das gewusst hätte, hätte ich's nicht gemacht.

00:36:04: also völlig eindeutig Anja vielen Dank.

00:36:08: Ich danke euch

00:36:09: Für deine Worte.

00:36:10: Das war toll

00:36:11: Egen

00:36:11: Und für uns ein völlig neuer Themenbereich

00:36:14: Und ich denke, der wird auch viel, viel Resonanz stoßen.

00:36:18: und danke auch, dass du dich so geöffnet hast.

00:36:20: Weil es ist wirklich wichtig wie du am Anfang gesagt hast, dass es Leute gibt die einfach sagen hey!

00:36:25: Es ist einfach so und das ist gar nicht so abnormal und es ist vollkommen okay.

00:36:30: Danke, dass Du da Deine Stimme für genutzt hast, das ein bisschen zu enterwaysieren.

00:36:35: Ja gerne.

00:36:36: Moderierst Du ab Lena?

00:36:41: sind natürlich immer für Feedback neue Themenvorschläge, sonstige Kommentare offen.

00:36:46: Willst du nochmal kurz den Namen der SICK sagen falls sich da irgendjemand melden möchte?

00:36:50: Die SICK heißt Hochsensibilität und jeder der bei Mensa ist kennt die verschiedenen SICKs um wie man sich da anmelden kann.

00:36:59: Ich kann sie selbst, wenn man nicht selber dazugehört wie ich oder zumindest sich da nicht als zugehörig empfindet.

00:37:07: Kann das sehr empfehlen?

00:37:08: Weil da laufen total spannende Diskussionen ab und führen dann manchmal so solch ein Podcast auf.

00:37:14: Und gerade da können wir ja den Chat durchlesen und nochmal irgendwie paar Tipps sich abholen.

00:37:19: Und ansonsten findet man uns natürlich auf Spotify, PolyG sonst wo es Podcast gibt.

00:37:26: Auf Instagram, hundertdreisundmehr und sonst auf hundertdeissundmeheratweb.de.

00:37:31: Das war's!

00:37:33: Ich danke euch und verabschiede mich!

00:37:36: Danke dir!

00:37:37: Tschüss Lina, tschüß Anja.

00:37:38: alles Gute, ciao!

00:37:57: Hier noch einige Informationen zu unserem Podcast.

00:38:02: Lina und ich sind beide Mitglieder beim Mensa, der größten Vereinigung von Hochbegabten weltweit.

00:38:08: Insgesamt gibt es auf der Welt rund twohundertfünfzig tausend Mitglieder in Deutschland sind es knapp zwanzigtausend.

00:38:17: Das Besondere an Mensa ist, man kann dort nur Mitglied werden wenn man einen nachgewiesenen IQ von einhundertdreißig oder höher hat.

00:38:26: Daher der Name unseres Podcasts.

00:38:28: Das besondere an uns beiden ist Lina ist zwanzig Jahre ich bin achtundsechzig Jahre alt.

00:38:33: wir sehen also das Thema Hochbegabung unter sehr unterschiedlichen Gesichtspunkten und sehr unterschiedlichem Perspektiven.

00:38:41: Wir sprechen über Familie über Freunde über Eltern über Schule über Späterkante, eben über den ganzen Kosmos was Mensa gerade ausmacht.

00:38:52: Und wir holen uns von Zeit zu Zeit Gäste dazu die aus ihren Erfahrungen berichten oder uns mit ihrer Expertise bereichern.

00:39:00: Das Ganze passiert ehrenamtlich.

00:39:02: Wir machen das euch Spaß und aus Interesse am Medium und freuen uns über Reaktionen Über Kommentare in jeder Hinsicht über Kritik.

00:39:12: Wir sind erreichbar per Mail über einhundertdreißigundmehr atweb.de und man findet uns auf Instagram unter einhundreddreißigundMehr.

00:39:22: Ausserdem, da wir das ganze ehrenamtlich machen und es natürlich sehr viel mehr Zeit kostet als erwartet Und wie auch alles was es zu finanzieren gibt selbst von unseren eigenen Geld bezahlen haben wir eine kleine Seite eingerichtet auf der Webseite bymeercoffee.com.

00:39:43: Dort kann man uns virtuell ein Kaffee oder auch zwei spendieren, man findet uns dort auf bymeerkoffe.com slash und mehr.

00:39:54: Wir freuen uns über jede Unterstützung, über jede Zuwendung werden jeden der uns einen Kaffeespendiert loben und preisen und hoffen einfach, dass es euch gefällt und ja das ihr dabei bleibt.

00:40:10: Und uns Anregungen gibt, Kritik gibt und uns hoffentlich weiterhin unterstützt!

00:40:17: Vielen Dank.

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